Neil Gaiman über gute Autoren

Das habe ich eben gestohlen:

“ What I really, really admire and care about most are those writers who can make me go, ‘Oh my god, he’ s going to cut that poor woman in half,’ ” he said. “ The writers who make me forget that there is anybody behind the curtain, the ones who make me just go, ‘I want to know what happens next.’ Beautiful writing is part of it; I love beautiful writing but I really want to be able to wander into the story in such a way that I can’ t find my way out unless I keep reading until the end.”

Wir können hier natürlich gern diskutieren, ich aber bin seiner Meinung. Ich schreibe ja selbst auch "richtige" Geschichten, aber eben auch hier; ein Weblog ist natürlich etwas anders - letzten Endes liest man, weil man die Person hinter den Zeilen interessant findet, sie vielleicht sogar vermeint, gern zu haben, so weit hergeholt der Gedanke auch sein mag. Tatsächlich sind aber die besten Blogs wie Sammlungen fürchterlich kurzer, wundervoller Geschichten, die aber eben so wundervoll aufgrund des Geistes sind, der sie erdachte, nicht weil diese Person sich explizit selbst darstellen möchte. So schließt sich der Kreis.

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