Olympisches

Vorhin habe ich gelesen, dass die Olympischen Spiele in Peking schon wieder vorbei sind. Ich habe nicht eine Minute davon verfolgt, nicht einmal die wie ich annehme reichlich pompösen Feiern davor und danach. Das war auch keine politische Geste meinerseits, es hat mich schlichtweg nicht interessiert; auch meine Freunde hatten offenbar Wichtigeres zu tun - man redete einfach gar nicht darüber.

Nur im Radio entkam man ja den permament atemlosen Sportreportern nicht, die einem scheinbar knapp vor dem Herzinfarkt darlegten wie jemand in China beinahe vom Reck zu fallen droht und sich so seine Chance auf ein kleines rundes Stück Metall vermurkst hat.

Als ich noch klein war, habe ich bei so etwas immer fest vor der Glotze geklebt und habe mir alles angeschaut. Auch Schießwettbewerbe und sogar - man glaubt es nicht - das Synchronschwimmen.

Vielleicht habe ich nun etwas Wichtiges verpasst. Ich glaube aber eher nicht daran.

1 Kommentar

  1. Die Uhrzeiten waren ja auch denkbar ungünstig. Es sei denn man steht um 3 Uhr morgens auf und geht dann trotzdem um 8 Uhr zur Arbeit. Aber auf Dauer hält man das nicht aus.