200 Mails später: Etwas Ungesundes fehlt.

Es ist kein besonderes Vergnügen, 200 Emails zu verfassen - Textbausteine hin oder her, die müssen raus, adressiert werden und dann kommen sie natürlich zurück, weil irgend so ein Wirbelloser seinen virtuellen Briefkasten nicht ausleert. Argh - man spürt richtig, wie die Gehirnzellen absterben, einzeln und qualvoll. Ich wusste nach ungefähr der 50. Mail, dass mein Vater vorbeikommen wollte und so schrieb ich ihm auf sein Mobiltelefon:

"Bring bitte irgendetwas Ungesundes mit."

Was er mitbrachte - er kam von seinem Kochkurs - war ein eine kalte Bratforelle. Ich liebe Forelle fast noch mehr als Lachs und all den anderen superteuren Fisch in meinem Leben, aber die ist viel zu gesund. Ich brauche etwas Sündiges, das ordentlich die Aterien verstopft.

Also werde ich mich gleich einfach mal auf den Weg machen und etwas finden, das meinen merkwürdigen Gelüsten Befriedigung verschaffen kann. In irgend einem schmierigen Imbiss.

Oh ja. Dazu ein … ach, ich schreibe so viel über dieses Getränk.

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