Die Mascarponecreme der erheblichen Dekadenz

Wir haben es hier mit einem machtvollen Nachtisch zu tun, den ich heimlich und durchaus unter Einsatz meines eigenen und bisher einzigen Lebens aus den schwer bewachten Archiven meiner Famile entwendet habe. Es ist ein Nachtisch, der wochenlange Diäten im Alleingang zunichtemachen kann. Aber er ist auch sehr lecker. Vor allem zum Kaffee.

Wer sich traut, braucht für 4 Personen:

  • 150g Amarettini (erbarmungslos zerkrümelt)
  • 4 EL Amaretto
  • 4 Eier, getrennt
  • 40g Zucker
  • Mandelblättchen (kurz in der Pfanne geröstet)
  • 225g Mascarpone

So geht’ s

  1. Die Amerettinikrümel in eine Schüssel kippen, mit dem Amaretto vermengen. Dann lassen wir sie etwas allein, damit die beteiligten Parteien sich kennenlernen und einweichen können.
  2. In der Zwischenzeit Eigelb und Zucker schaumig schlagen. Das machtvolle Mascarpone und das vereinte Mandelzeugs aus Punkt 1 unterheben.
  3. Eiweiß und steif schlagen und unter die Mischung heben.
  4. Die Crème 1-2 Stunden kaltstellen.
  5. Vor dem Servieren mit den Mandelblättchen garnieren.

Fertig! Wie schon gesagt schmeckt das ganze Ding vor allem zu Kaffee ganz hervorragend, ich kann es mir aber auch ganz gut zu einem Dessertwein vorstellen.

übrigens mundet die Crème am Tag darauf noch besser.

P.S.: Ich sollte vielleicht hinzufügen, dass diese Fassung bereits entschärft ist, was Zucker angeht - glaubt mir, es ist auch so schon gewaltig genug. Nicht Crème Brulée - gewaltig, aber auch so nur knapp unter Butterèmetortenniveau. Hier die editierbare Fressmorg-Version.

2 Kommentare

  1. Hi, danke für das Rezept, bin hier durch Zufall gelandet auf der Suche nach einem guten Nachtisch – werde ihn nächste Woche mal ausprobieren!