Arbeit macht dämlich.

Ich persönlich habe nichts gegen geregelte Arbeit und schon gar nichts gegen ein regelmäßiges Einkommen.

Arbeit – jedenfalls meine – ist nicht immer wahnsinnig intellektuell fordernd (gelegentlich schon, versteht mich nicht falsch). Tatsächlich habe ich eine Menge geisttötender Verwaltungsaufgaben zu überstehen und nach dem zwanzigsten Bericht zeigt sich diese Wirkung ganz, ganz deutlich. Man trinkt den entsetzlichen Bürotee und lenkt sich damit ein wenig ab, aber… nun… ich will so gegen 16 Uhr lieber keinen Intelligenztest machen. Wenn ihr mich versteht.

Ich fahre nach Hause und erledige die allernotwendigsten Sachen – Schuhe ausziehen und Tee kochen zum Beispiel – und lande auf dem Sofa. Dort bleibe ich dann und beschäftige mich mit möglichst wenig fordernden Aufgaben. Ich will ja eigentlich die Kurzgeschichte schreiben, die ich schon in Stichpunkten durchgeplant habe, ich will ja gern so richtig anspruchsvolle Literatur lesen… aber wenn ich dann im Bett lande, dann habe ich vielleicht noch TV Total geschaut, das wars in der Regel. Oder ich spiele am Computer oder per Playstation – nur nichts Forderndes. Das liegt bestimmt an der Arbeit – die macht mich träge…

Oder an meiner Faulheit.

Oder an meiner mangelnden Fitness.

Die Arbeit wird hoffentlich weniger heftig im neuen Jahr, da habe ich Grund zur Hoffnung – aber ich schreibe hier schon einmal den guten Vorsatz #1 für 2012 nieder. Erstens:Was für meine körperliche Fitness tun und zwar regelmäßig. Zweitens: Endlich, endlich mal einen Text zuende schreiben und meinem persönlichen Lektorat überantworten.

Zusammengefasst: In meiner Freizeit endlich mal an mir arbeiten. O Himmel, wo soll das nur hinführen?!

 

Ihr seid meine Zeugen.

 

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