Warum ich iBooks mag

Edgar Rice Burroughs in Apples iBooks

Da oben sollte wohl besser folgende überschrift stehen: "Warum ich EBook Lesesoftware auf einem Smartphone mit einem erträglichen Display mag." In meinem Fall ist lediglich iBooks das Leseprogramm meiner Wahl - auf dem iPhone.

Ich mag gebundene Bücher viel lieber als die digitalen Ebooks, sogar Taschenbücher finde ich angenehmer zu lesen. Mir gefällt, wie sie sich in der Hand anfühlen, wie man umblättert, sogar wie sie riechen - ganz abgesehen von der konkurrenzlosen Benutzerfreundlichkeit natürlich.

Aber…

Ich kann mir ganz spontan einen kostenlosen (!) Klassiker in wenigen Minuten herunterladen und habe dann etwas während einer Zugfahrt zu lesen, die ich so gar nicht geplant hatte. Ich kann schnell mal per Suchfunktion nachschauen, was Freud wirklich zu einem bestimmten Thema gesagt hat, bevor ich wieder über ihn schimpfe. Ich kann Bücher lesen, die ich in Papierform vielleicht gar nicht oder nur schwer bekommen kann.

Klar: Ebooks sind nicht neu, das "Epub" Format gibt es schon seit vielen Jahren, das Project Gutenberg existiert auch schon ewig. Aber mir macht die Sache erst richtig Spaß, seitdem ich die digitalen Werke einfach ohne große Umstände direkt im Leseprogramm auf das Gerät laden kann. Ach ja: Es hilft auch, dass ich mir beim lesen auf den heutigen Smartphones nicht mehr in Rekordzeit die Augen ruiniere.

Ich hätte jedenfalls nicht gedacht, dass eine gut bestückte Bibliothek die Hose nur so wenig ausbeult. Erstaunlich!

Leseprogramme

Neben Apples eigenem iBooks gibt es alternativ auch Stanza für die iOS Flotte. Amazons Kindle App gibt es für Android BlackBerry und Apple Geräte1 - dort ist wohl eine noch größere Auswahl kostenloser Klassiker zu haben. Für die allermeisten Nokias2 würde ich wohl Ionic ausprobieren; scheinbar gibt es dort so ziemliche dieselbe Funktionalität. Leider konnte ich es mangels Gerät nicht ausprobieren. Ach ja: Aldiko für Android ist definitiv erprobt und… sehr fein.

Alle oben genannten Apps sind übrigens kostenlos - sicher gibt es auch gute Alternativen zu ihnen. Wenn ihr welche kennt, schreibt mir doch einen Kommentar.

  1. Außerdem auch für den PC und den Mac zuhause []
  2. mit Symbian/S60 Betriebssystem []

2 Kommentare

  1. In dem Roman „Rückkehr von den Sternen“ aus den 60ern beschreibt StanisÅ‚aw Lem ein Gerät, dass sich Opton nennt. Abgesehen davon, dass diese Geräte mit einem Umschlagdeckel versehen sind und dass die Bücher in Form kleiner Kristalle eingelegt werden müssen, ist ein Opton so ziemlich das selbe wie ein heutiges E-Book-Lesegerät. Auf die Idee, dass die wir uns von der physichen Form komplett verabschieden, ist Lem an der Stelle nicht gekommen.

    Ich kann mit meinem mp3-Player dank Rockbox auch E-Books lesen. Aber bei Bildschirmausmaßen von 1 × 2 cm stelle ich mir das nicht besonders erquicklich vor.