Große Burger – ein Problem? Das kann nicht wahr sein. Doch, kann sein.
Nehmen wir einfach mal das abgebildete Beispiel, das Modell Road Stop Classic. Er ist groß, richtig lecker und für jeden Verdauungstrakt eine nicht zu unterschätzende Herausforderung. In der Mitte dieses Burgers finden wir eine ausländische Flagge, die beinahe von Brötchen und Fleisch und Bohnen und Bacon und Salat und Soße und Leckerkeit in erschreckendem Maße erstickt wird. Wir beobachten: So gehen Nationen im Brötchen unter – oder doch zumindest ihre Flaggen.Ich habe es wirklich versucht und wollte diesem Monstrum mit Messer und Gabel zu Leibe rücken – mal ehrlich, geneigte Leser: Wer kann so ein Ding essen, ohne sich dabei zum Affen zu machen? Ich habe hier bewusst “Leser” geschrieben – das schönere Geschlecht scheint auch im Einzelgefecht Mensch-Burger besser abzuschneiden. Aber ich, ein Mann: Ich bin verloren.
Ich hätte es eigentlich wissen sollen: Burger, die nur von einem hölzernen Pflock an der Erringung der Weltherrschaft gehindert werden, sind höchstwahrscheinlich Vampire: Wer den Pflock entfernt, sollte auf die Folgen vorbereitet sein und sollte besser unter Ausschluss der Öffentlichkeit tafeln.
Vergleichen wir das einmal mit dem handlichen Burger ohne Pflock: Auch für Amateure mit entspannterem persönlichen Würdebegriff zu bewältigen. Aber so kleine Bulettenbrötchen gibt es fast nur in entsetzlichen Franchiseunternehmen.
Denkt einfach mal darüber nach, ob unsere Zivilisation hier nicht den falschen Weg eingeschlagen hat und ob wir so nicht dem Untergang entgegen futtern.

In einem solchen Moment sollte man nicht an derartige Nebensächlichkeiten wie die Meinung von anderen denken. Da gibt es nur den Burger und mich.