Mein erster verpasster IronBlogger-Beitrag.

Sonntag abend war mir durchaus klar, dass ich so langsam meinen wöchentlichen Beitrag liefern müsste, um nicht fünf Euro in die IronbloggerOWL-Kasse einzahlen zu müssen. Ich hatte wie eigentlich immer reichlich Themen und sogar schon halbwegs verwendbare Textentwürfe auf Lager und trotzdem habe ich meinen durchgefeierten Geist nicht motivieren können, etwas zu publizieren.

Die fünf Euro tun mir nicht schrecklich weh, aber mir war die Ironblogger-Sache auch schon einmal deutlich wichtiger. Ich fand es ganz toll, dass eine neue Art der Vernetzung zwischen Bloggern stattfinden könnte und die Liste der vielen Menschen die mitmachen wollten – gleich zu Beginn – machte mir da viel Hoffnung.

Ich habe das Gefühl, dass wir es bislang nicht geschafft haben, diese Chance zu nutzen; ich habe eher das Gefühl, das Projekt droht komplett einzuschlafen. Das möchte ich nicht.

Oben sprach ich von „wir“ – das tue ich bekanntlich ungern, aber hier mache ich eine Ausnahme. „Wir“ sollten unbedingt daran arbeiten, das geplante Treffen stattfinden zu lassen. Fand es vielleicht schon statt? Ich habe keine Ahnung. Mehr Informationsfluss wäre mir lieb – auch wenn die Erfinder der Sache vielleicht einmal etwas weniger Zeit haben. Es gibt eine Mailingliste, die aber niemand benutzt. Vielleicht wäre ein Forum, eine Facebook-Gruppe sinnvoller für die Zielgruppe? Ich weiß es nicht, aber man sollte mal einen Dialog beginnen.

Ich finde ganz toll, dass Christopher und Co. das Ding angeleiert haben. Es wäre nur wirklich sehr schade, wenn das Projekt irgendwann nur noch als eine inzwischen gut gefüllte Kasse und ein Skript zur Erinnerung an die wöchentlichen Beiträge existiert.

Eines muss ich sagen: Durch den Zeitdruck habe ich kaum bessere Beiträge geschrieben, ich habe auch überhaupt nicht mehr Leser als vor einem Jahr. Das ist also nicht der Grund, warum ich ein munteres Ironblogger OWL wichtig fände, sondern dieser: Eine lebendige Community von Bloggern aus dem weiteren Umfeld, die fände ich grandios. Für die wöchentliche Erinnerung reicht mir – ganz ehrlich – mein Smartphone.

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