Kaputtgehzeit.

Man sollte sich immer ein wenig Geld für größere Anschaffungen bereit legen, finde ich. Nicht, dass ich großartig dazu käme, besagte „große Anschaffung“ wirklich zu kaufen, aber es geht garantiert immer wieder etwas unglaublich wichtiges kaputt, was dann unglaublich teuer zu reparieren ist.

Zum Beispiel die Heizung. Zum Beispiel der Reißverschluss meines einzigen warmen Wintermantels - natürlich passend zum einzigen Schneeregen mit unbarmherzigen Gegenwind seit Wochen. Zum Beispiel der dezent vergessene TÜV-Termin des Autos, an den man per Strafzettel erinnert wird und der dann schnell mal knapp einen halben Tausender an „kleinen, aber notwendigen Reparaturen und Ersatzteilen“ kostet. Ich kann Sätze wie „das ist nunmal ein Verschleißteil“ im Moment nicht so gut hören, versteht ihr?

Interessanterweise passieren solcherlei Katastrophen nicht nur immer wenn man gerade genug Geld für eine neue Spielkonsole oder superdringenden PC-Kram oder einen superguten Urlaub zusammen hat, sie finden auch stets in der Zeit von November bis einschließlich Februar statt. Das ist die Zeit, in der ich eh ein gewisse Neigung zur Melancholie habe und genau so einen Mist wirklich gar nicht brauchen kann.

Wir schließen also mit der Erkenntnis, dass das Universum ganz offensichtlich ein Problem mit meiner fortschreitenden Existenz hat, mich das aber ganz sicher nicht aufhalten wird… beizeiten einen neuen PC zu bauen oder weiterzuleben.

Verdammt noch mal.

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