Mach’s gut, Sir Parry.

Heute Morgen habe ich erfahren, dass Robin Williams gestorben ist. Es sieht zu diesem Zeitpunkt nach Suizid aus. Das hat mich sehr bewegt und dafür musste ich den Menschen nicht persönlich kennen - seine Kunst war irgendwie in meinem ganzen Leben eine Konstante und die ist nun weg. Das reichte aus um mich wirklich traurig zu machen, mehr als ich erwartet hätte. Vielleicht war es die Menschlichkeit, die der Mann ausstrahlte. Ich weiß es nicht.

Ich glaube, mein liebster Film mit ihm war König der Fischer von Terry Gilliam; nicht der erste in dem ich ihn sah, aber ich fand ihn als New Yorker Gralsritter Parry noch besser als in Der Club der toten Dichter. Das will schon etwas heißen.

Trotzdem all dem Ruhm hatte Williams über viele Jahre privat ganz erhebliche Probleme. Wie so viele, viele andere Menschen.

Man braucht keinen Grund, keine Ursache, keine Motivation für eine Depression. Es ist egal, wie reich, beliebt, erfolgreich und geliebt du bist. Es ist wohl auch herzlich egal, ob dich andere für einsam halten oder nicht. Die Krankheit macht keinen Unterschied. Sie liefert keine Erklärungen.

Es ist wohl ganz natürlich und verständlich, dass wir uns fragen, woher eine Krankheit kommt. Aber ich fürchte, dem Betroffenen hilft dieses Wissen nicht so sehr - ob es nun um Substanzabhängigkeit geht oder um eine Depression oder was auch immer. Davon geht es nicht weg.

Ich habe da wirklich keine neuen Erkenntnisse für euch, sicher schreiben heute eine Menge Leute ähnliche Texte wie ich. Aber was ich sehr wichtig finde, ist: Gelegenheit, darüber zu reden. Hilfe zu suchen. Auch professionelle Hilfe. Dazu gehört eine Menge Mut, für alle - die Betroffenen und die, die sie gern haben. Nehmt es bitte ernst, wenn jemand zu euch kommt, um über Probleme zu sprechen. Schaut hin. Hört zu.

Robin Williams hat das gemacht, immer wieder. Ich glaube, zum ersten Mal im WTF Podcast mit Marc Maron, der selbst einige ganz ähnliche Probleme in seinem Leben hatte. Natürlich gibt es viele Lacher; beide sind Komiker. Maron hat den Podcast noch einmal online gestellt (kostenlos) und eine neue Einleitung gesprochen. Ich lade euch herzlich zum anhören ein - ich finde, das ist ein wundervolles Gespräch.

Die Meisterung des Verschlafens.

Ich verschlafe natürlich nie, soweit sollten wir uns einig sein. Aber ich kenne einen Großmeister dieser Disziplin, der mir einige hilfreiche Hinweise gegeben hat, um es weit zu bringen. Aus eigener Erfahrung und den jahrhundertealten Überlieferungen seines Ordens, über den ich an dieser Stelle bereits viel zu viel verraten habe.

  1. Lass dich am besten vom Smartphone wecken… und check erst einmal die Twitter-Timeline, die Mail und deine RSS-Feeds, Facebook nicht zu vergessen. Das dauert ja nur ein paar Sekunden. Warum nicht auch noch ein kleiner Plausch mit den anderen Leuten, die gerade zu spät kommen?
  2. Wenn du nach dem Aufwachen auf die Uhr schaust, dann wirf am besten nur einen Blick auf die Minutenanzeige, nicht auf die Stunden. "Och, noch 20 vor der vollen Stunde - ich habe Zeit - lege ich mich doch noch etwas hin? Ja." Der Meister wies darauf hin, dass es nach langer Übung durchaus möglich ist, eine ganze Stunde zu verpennen. Vielleicht sind es nicht nur "zehn Minuten, achwas…", sondern "Eine Stunde und zehn Minuten, oh Gott!".
  3. Wenn du nach bereits erfolgreicher Verschlafung dann doch noch am Bahnhof angekommen bist um den nächsten Zug zu nehmen, dann denke am besten nicht daran, dass er vielleicht in dieser Stunde an einem anderen Gleis einfährt.
  4. Sei dir einfach ganz sicher, dass du noch frische Socken hast. Schaue auf gar keinen Fall am Abend nach, obwohl du doch irgendwie daran gedacht hast. Diesem Impuls musst du für die Erlangung der Meisterschaft unbedingt widerstehen und auf dem Sofa liegen bleiben. Hektische, aber langwierige Suche am Morgen wird dich deinem Ziel näher bringen.
  5. Diese eine, kurze Folge The Adventures of Sherlock Holmes (Diese oder eine andere Serie deiner Wahl) wird dich auf keinen Fall wieder einschlafen lassen, auch nachdem der Wecker geklingelt hat.
  6. "Einmal kurz blinzeln" kann nicht etwa auch eine gute halbe Stunde lang dauern, auch wenn es sich nur wie ein Augenblick anfühlt. Nicht auf die Uhr schauen, wenn die Augen wieder auf sind.
  7. Dem fast unwiderstehlichen Wunsch, eine weitere halbe Stunde unter der Dusche zu verbringen ist kein Widerstand entgegen zu setzen.
  8. Koch dir spontan Porridge. Das Zeug wird nicht rechtzeitig fertig, ist fast immer zu heiß oder kocht über, wenn du es sowieso eilig hast. Außerdem isst es sich eher langwierig. Porridge schmeckt nicht nur wenig mehrheitsfähig, es ist auch der beste Freund der Verspätung.
  9. Denk auf jeden Fall an Sex, wenn du schon so träge im Bett liegst. Es wird dich aufhalten.
  10. Lasse das Smartphone zuhause liegen und kehre zurück, weil du so weder leben, arbeiten noch dich von der Arbeit effektiv ablenken lassen kannst. Nimm einfach noch einen späteren Zug.

Klogeflüster oder: Ich will das nicht hören.

Wie vielleicht einige von euch wissen, habe ich ein sehr kleines Bad. Es ist so klein, dass sich schon einige Leute nur beim umdrehen blaue Flecken geholt haben und an die Installation einer Badewanne ist nicht im Entferntesten zu denken. Aber es hat eine Dusche, ein Klo, ein Waschbecken, einen Spiegel sowie einen Haken für das Handtuch und nicht zuletzt auch ein kleines, halbwegs undurchsichtiges Fenster.

Das Fenster steht meist auf Kippe. Wegen der Entlüftung, wie meine geneigten Leser verstehen werden.

Aus diesem Grund habe ich mitbekommen, dass die Nachbarn ganz ohrenscheinlich ihren Sommertreffpunkt genau unter meinem Bad-Fenster eingerichtet haben. Die Omma mit dem herben norddeutschen Sound erkenne ich wieder, die meckerfreudige Dame und der Typ, der meinem Vernehmen nach ausschließlich über Baumärkte und Renovierungspläne spricht.

Und wie sie reden! Ich fühle mich doch erheblich bei der Verrichtung wichtigster Erledigungen abgelenkt und lausche unfreiwillig, wie sie sich über Kanthölzer und die ja so unglaublich anstrengende junge Frau von nebenan und deren verschiedene Herrenbesuche austauschen. Ich könnte hier Sachen schreiben... aber ich lasse es einfach, weil das Essen gleich fertig ist und außerdem wäre das ja auch indiskret. Wir befinden uns quasi in meinem Badezimmer - das sollte für heute reichen.

Ich muss allerdings gestehen, dass die mitgehörten Gespräche nicht das Schlimmste an der ganzen Situation sind. Viel gefährlicher für mein Seelenleben ist der Gedanke, dass sie absolut alles mitbekommen, was in meinem Bad passiert. Zum Glück für uns alle singe ich selten unter der Dusche. Wenn ich sie höre, schließe ich das Fenster und versuche, ganz, ganz, ganz leise zu spülen. Neben anderen Sachen, die ich auch ganz, ganz, ganz leise mache.

Aber ich glaube, sie sitzen auch in den stillsten aller Momente da draußen und hören mit. Verlasst euch drauf.

Ingress und ich

Seien wir mal ehrlich: Ich war seit dem letzten Jahr durchaus neugierig, was die Android-Benutzer da die ganze Zeit anstellten. Diese Leute haben sich gar nicht mehr mit mir unterhalten, sondern sie starrten auf ihre Smartphones und tippten, tippten, tippten auf die Displays - dabei schrieben sie meistens gar keine Nachrichten mit irgendwem. Weiter bemerkenswert: Sie hatten plötzlich neue Freunde, die dasselbe merkwürdige Verhalten zeigten.

Sie spielten Ingress, hörte ich - exemplarisch sei hier ein Beitrag von Auricularis genannt. Sie hatten Spaß, wir iOS-User waren einsam, dafür standen wir aber offiziell über solchen Kinkerlitzchen.

Ingress- Knotenpunkte (aus iTunes)

]3 Ingress- Knotenpunkte (aus iTunes)

Als es also Ingress für iOS gab, war ich sofort dabei - was glaubt ihr denn? Ich fing an, kleine Knotenpunkte zu hacken und zu erobern - komischerweise sah das genauso aus wie Foursquare/Swarm mit ein wenig mehr Getippe, alles verbrämt in einem geheimen Kleinkrieg zwischen zwei Parteien - die eine blau, die eine grün - und dekoriert mit ein paar VR-Konzepten inspiriert von den topaktuellen Cyberpunk-Romanen aus 1989. Ganz lustig ist daran, dass man sich eben ganz real zu den Knotenpunkten bequemen muss und so unter Umständen gut in Bewegung kommt.

In einer Sache hatten sie Recht: Man hat unglaublich schnell die Community kennen und bekommt flott Hilfe - und natürlich strategische Anweisungen, viel strategische Anweisungen.

Ich war drei Tage lang so richtig begeistert.

Allerdings war es in meiner Stadt so, dass der Rest der Spieler eben schon seit einem guten Jahr dabei war und ich konnte beim besten Willen nichts "reißen" - die S-Bahn-Schacht Knotenpunkte waren viel zu gut 'befestigt', um sich von einem Newbie wie mir angreifen zu lassen. Ich hatte also Zeit, mir die Spielmechaniken anzuschauen und stellte fest: Da muss man aber eine ganze Weile suchen, um ein Spiel zu finden. Man stellt außerdem fest, dass es immer dasselbe bleiben wird. Es gibt keine größeren Herausforderungen oder gar Überraschungen: Es gewinnt derjenige mit dem größten Arsenal und mit dem höchsten Level, fertig.

Wirklich: Ich war schockiert, dann ein wenig verärgert darüber dass ich schockiert war, dann habe ich mich über den ganzen Hype geärgert, dann wurden die Reaktionen der anderen Spieler in meinem Bekanntenkreis angehört- "Aber die Community ist so toll!" - und dann habe ich meinen Account löschen lassen. Ich habe es wirklich nicht eine Sekunde bereut.

Ich spiel jetzt wieder richtige Spiele. Manche verzichten sogar ganz auf eine Community, dafür haben sie aber Gameplay. Alles rund um Ingress ist unterhaltsam und nett, abgesehen vom Spiel selbst. Das Spiel ist wirklich entsetzlich.

Vorsicht, alkoholfrei!

Detmolder Alkfrei Kein Wunder, dass ich in meinem ganzen langen Leben bis vor sehr kurzer Zeit nie eine Flasche "Detmolder Pilsener Alkoholfrei" gesehen habe - das Etikett wirkt auf mich aus wie eine Warnung vor einem gefährlichen Inhaltsstoff, nämlich dem gefürchteten Kein-Alkohol. Ob sich das Getränk in dieser freundlichen Aufmachung gut verkauft?

Selbst diese Buddel ist versehentlich in einem besser ungenannten Ausschank angekommen und wurde mir geschenkt. So ähnliche Warnhinweise gab es früher auf den Terpentinersatz-Kannistern, die ich aus der Werkstatt meines Großvaters kannte.

"Vorsicht beim fortgesetzten Genuss - dieses Getränk ist vermutlich nicht gesundheitsschädlich und führt nicht zum Verlust der Fahrtüchtigkeit."

Man kann das Zeug übrigens ganz gut trinken - wenn man sich denn traut.

Das verflixte Buch.

Verflixtes Blau

Dieses Buch - "Verflixtes Blau" von Christoper Moore - ging durch mehrere Hände bis es endlich bei mir zu liegen kam. Niemand wollte es -nach tapferen Versuchen - lesen, alle sind daran gescheitert und fanden es schrecklich.

Ich habe früher mal die Vampirbücher von Moore gemocht - jedenfalls erinnerte ich mich ganz positiv daran - und ich mag eigentlich gar keine Vampirebücher. "Früher" bedeutet übrigens in diesem Fall "Als ich nach der Schule in der Stadtbücherei gestöbert habe und nichts anders mehr zu lesen fand".

Ich habe das Obige ausgesprochen und nun muss ich dieses Objekt aus Papier, diesen Wanderpokal aus totem Baum - lesen. Man hat mir den Band einfach geschenkt.

Mein erster verpasster IronBlogger-Beitrag.

Sonntag abend war mir durchaus klar, dass ich so langsam meinen wöchentlichen Beitrag liefern müsste, um nicht fünf Euro in die IronbloggerOWL-Kasse einzahlen zu müssen. Ich hatte wie eigentlich immer reichlich Themen und sogar schon halbwegs verwendbare Textentwürfe auf Lager und trotzdem habe ich meinen durchgefeierten Geist nicht motivieren können, etwas zu publizieren.

Die fünf Euro tun mir nicht schrecklich weh, aber mir war die Ironblogger-Sache auch schon einmal deutlich wichtiger. Ich fand es ganz toll, dass eine neue Art der Vernetzung zwischen Bloggern stattfinden könnte und die Liste der vielen Menschen die mitmachen wollten - gleich zu Beginn - machte mir da viel Hoffnung.

Ich habe das Gefühl, dass wir es bislang nicht geschafft haben, diese Chance zu nutzen; ich habe eher das Gefühl, das Projekt droht komplett einzuschlafen. Das möchte ich nicht.

Oben sprach ich von "wir" - das tue ich bekanntlich ungern, aber hier mache ich eine Ausnahme. "Wir" sollten unbedingt daran arbeiten, das geplante Treffen stattfinden zu lassen. Fand es vielleicht schon statt? Ich habe keine Ahnung. Mehr Informationsfluss wäre mir lieb - auch wenn die Erfinder der Sache vielleicht einmal etwas weniger Zeit haben. Es gibt eine Mailingliste, die aber niemand benutzt. Vielleicht wäre ein Forum, eine Facebook-Gruppe sinnvoller für die Zielgruppe? Ich weiß es nicht, aber man sollte mal einen Dialog beginnen.

Ich finde ganz toll, dass Christopher und Co. das Ding angeleiert haben. Es wäre nur wirklich sehr schade, wenn das Projekt irgendwann nur noch als eine inzwischen gut gefüllte Kasse und ein Skript zur Erinnerung an die wöchentlichen Beiträge existiert.

Eines muss ich sagen: Durch den Zeitdruck habe ich kaum bessere Beiträge geschrieben, ich habe auch überhaupt nicht mehr Leser als vor einem Jahr. Das ist also nicht der Grund, warum ich ein munteres Ironblogger OWL wichtig fände, sondern dieser: Eine lebendige Community von Bloggern aus dem weiteren Umfeld, die fände ich grandios. Für die wöchentliche Erinnerung reicht mir - ganz ehrlich - mein Smartphone.

Allein sein

Eigentlich wollte ich etwas über die Fragerei nach meiner nicht vorhandenen Partnerin schreiben, aber derlei Dumme Fragen sind gerade von einer geschätzten Freundin bereits erschöpfend abgehandelt worden.

Also schreibe über ein ähnliches, aber durchaus verwandtes Thema, nämlich das Leben allein.

So langsam sollte ich mich wohl daran gewöhnen, wenn ich mich schon nicht damit abfinden will, dauerhaft allein zu leben. Ich komme ja in dieses Alter und ich könnte euch berichten, dass es früher ja irgendwie um einiges einfacher gewesen ist, jemanden zu finden - das wäre allerdings eine glatte Lüge: Es war für mich immer schwierig. Zugegeben: Die meisten Menschen in meinem Umfeld kümmern sich eher um die Vorbereitungen für eine Hochzeit oder haben genug mit den Kindern zu tun, um Zeit für Gedanken über für eine neue Beziehung zu machen. Diese Leute - und mit "Leuten" meine ich Frauen, natürlich - haben sich allerdings auch früher eher weniger für mich interessiert.

Die entsetzliche "Warum bist du eigentlich allein, hm?"-Frage bekam ich allerdings damals noch viel öfter. Ich weiß nicht genau, ob mich diese Entwicklung freuen sollte. Ich habe eine Menge Angebote bekommen, dass man "mich ja mal verkuppeln" sollte und diejenige Person selbst dieses in Angriff nehmen wolle; passiert ist niemals etwas in der Hinsicht. Nicht, dass ich etwas gegen ein aufregendes Blind Date einzuwenden hätte. Ich nehme an, nach längerer Bekanntschaft haben die Verkupplungs-Anbieterinnen und -Anbieter sehr genau gewusst, warum ich allein bin und verzichteten still und leise auf die versprochenen Vorstellungsrunden.

Ich komme allein ganz gut klar. Ich leide nicht jeden Tag darunter, dass mein Marktwert wohl nicht der beste ist: Ich bin weder reich noch besonders dünn oder dick, groß oder modisch up-to-date. Bonus: Eine Menge grauer Haare; ich ziehe es allerdings vor, diese Farbe "mithril" zu nennen. Manchmal bin ich auch ganz schön distanziert oder knurrig. Außerdem: Ich bin wirklich verdammt noch einmal unsäglich peinlich schüchtern, wenn ich nur etwas verknallt bin- und das bin ich nicht so selten, wie ihr vielleicht glaubt. Worauf ich nun so gar keine Lust habe: Wirklich jeder Frau hinterher zu rennen - nein, das wird nicht passieren. Ich fühle mich oft ganz schön einsam, aber… so verzweifelt bin ich nicht. Mein Selbstwertgefühl ist ganz sicher nicht von einer Paarbeziehung abhängig.

Partnerbörsen. Ich habe es wiederholt versucht, geneigte Leserinnen und Leser. Sagen wir einfach, dass ich nach meiner Abmeldung deutlich zufriedener bin.

Wie gesagt: Ich komme ganz gut klar. Ich möchte deswegen nicht die ganze Welt umarmen, aber ich könnte auch deutlich unglücklicher sein. Ich kenne Leute in Beziehungen, mit denen ich niemals tauschen wollte. Ich kenne Leute auf der Suche, mit denen ich niemals tauschen würde.

Ich würde gern jemanden haben, aber ich muss wohl auch die Möglichkeit akzeptieren, dass ich diese Person vielleicht nicht finden werde. Kein schöner Gedanke, aber möglich. Ich gebe nicht auf und vielleicht… ergibt sich etwas. Irgendwann - ich hoffe es sehr.

Solange komme ich schon klar. Ich habe nicht vor, mich zu verkriechen.

Ich bin nicht unglücklicher als andere Leute. Nur bin ich das eben öfters für mich allein.

Sonntag und Leben.

Ampel

Wem die wohl gehörten?

Gestern Abend war - wie man auf dem Bild deutlich sehen kann - offenbar einiges los an meiner Kreuzung. Nichts davon bekam ich mit. Aber ich würde doch gern wiesen wie diese Schuhe dorthinauf kamen. So sind meine Sonntage: Stunden stiller Kontemplation.

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