Kein Grund zur Sorge

Hey, du magst zwar gerade in einem Fahrstuhl feststecken – dennoch, keine Panik. Da kommt so ein Smiley gleich enorm beruhigend und ich fühle mich auch ohne Notfall gleich so richtig lässig, wenn ich täglich den Fahrstuhl zur S-Bahn nehme. Möglich, dass ich allein deswegen wiederholt zu spät zu wichtigen Terminen gekommen bin.

Notruf

Bevor du um Hilfe rufst, erstmal locker werden.

Übrigens: Sicher schreibe ich ich Zukunft wieder mehr. Dazu müsste aber erst einmal Teilenswertes passieren. Momentan scheint man aber in erster Linie mit der Suche nach Sachen zu tun zu haben, über die man sich dann ausgiebig ereifern kann. Das mag ich nicht sonderlich.

Kleine Beutel.

Ich hätte nicht so unüberlegt etwas wie “ich hätte gern noch eine von diesen kleinen Tragetaschen” sagen sollen – ich dachte, man hätte mir dann eine ordentliche Verpackung wie eine richtige Plastiktüte überlassen. Gespart werden muss scheinbar überall.

Andererseits: Gut, dass ich nicht gerade Einkäufe für die nächsten zwei Monate zu erledigen hatte.

Aussichten


Da reden sie in der Wettervorhersage von Aussichten, Aussichten auf an die 30° und ich denke an einen Park und ich liege auf dem Rücken und schaue mir den blauen Himmel durch die Blätter an. Der Wind rauscht und ich bin nicht allein und es ist Jahre her.
Ich denke an den Siegfriedplatz, an meine Freunde, an Beinahe-Sonnenstich und ganz klar zu viel Bier für diese Hitze. Sogar an die vielen Musikmacher, auch an die Trommelgruppe denke ich.

Ich weiß nicht, wie lange der Sommer zu Besuch kommt, aber er ist mir so willkommen – der Sommer und die Leute, die man braucht.

Ein paar Minuten habe ich nicht mehr an den kalten Wind, an die Arbeit und an den Regen gedacht.

Ich mache die Augen lieber zu und stelle mir die warme Sonne vor, die mir ins Gesicht scheint. Ich bin wieder im Park und höre die Vögel singen.

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